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Geschichte der BORA-Projekte

1989

Die Konzeption für das Frauenhaus BORA entsteht im Sommer 1989. Erarbeitet wird sie von 5 jungen, kirchlichen Sozialarbeiterinnen, die in ihrer Berufspraxis betroffen waren von der Situation misshandelter Frauen und ihrer Kinder  für die es in der damaligen DDR weder Verständnis noch adäquate Hilfs- und Schutzmöglichkeiten gab.

1990

Im Frühjahr 1990 gelingt die Umsetzung der Konzeption. Durch die Unterstützung der "Runden Tische" wird ein geeignetes Haus gefunden. Der damalige Direktor der Ostberliner Inneren Mission, Pfarrer Schneider, übernimmt die Finanzierung. In der Folgezeit ziehen die ersten Frauen und Kinder in das erste Frauenhaus der ehemaligen DDR ein.

1992

Gründung des Vereins BORA e.V.
Dieser Verein soll perspektivisch die Trägerschaft übernehmen.

1993

Die Frauenberatung BORA in Weißensee und das Wohnprojekt BORA mit 6 Zufluchtswohnungen werden eröffnet.

1996

BORA e.V. übernimmt die Projekte in eigene Trägerschaft – das Diakonische Werk Berlin Brandenburg e.V. fungiert weiter als Spitzenverband.

2000

Der Verein strukturiert sich neu und eröffnet seine Geschäftsstelle.

2001

Die Frauenwohngemeinschaft BORA nimmt die ersten Frauen mit ihren Kindern auf.

2002

Das neue Projekt Ambulante Hilfen bietet von familiärer Gewalt betroffenen Kindern und ihren Müttern in und außerhalb der BORA-Projekte intensive Einzelbegleitungen an.